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Magische Johannisnacht und die schönsten Regionen und Ziele...

Wir in der Redaktion lieben die Nacht des 24. Juni auf Mallorca und empfehlen dieses Fest daher als Top Tipp und besonderen Reiseanlass für Mallorca. Und für alle, die sich erstmals oder ruhig auch wiederholt zur Auffrischung informieren möchten: Mallorca nach Regionen!

Magische Johannisnacht am 24. Juni auf Mallorca

Was die Mittsommernacht in nördlichen Gefilden ist, wird auf Mallorca als - Noche de San Juan - die Johannisnacht zum 24. Juni gefeiert. Warum Sie die Tage rund um dieses Datum erleben sollten? Man stelle sich ganz einfach vor: Sommer, Mallorca, Strand, der Tag ist besonders lang (und sonnig) und die Nacht ist besonders kurz (an dunklen Stunden) und damit magisch schön und ideal für jede Party.

Die Stadt Palma bietet in ihrem Park vor der Kathedrale besondere Programme in der Nit de Foc mit Lagerfeuern und Animation an. Aber wer die wahre Noche de San Juan erleben will, muss einfach nur in der magischen Nacht an einen der großen Strände gehen. Dort wird privat und in großen Aufläufen eines der schönsten Volksfeste des Sommers gefeiert...bei Strandfeuern, Drinks, mitgebrachter Musik und nächtlicher Erfrischung in den mediterranen Fluten.

Wenn auch die ursprünglich heidnischen Mittsommerbräuche durch den Einfluss der Kirche Johannis dem Täufer weichen mussten, so gibt es dennoch weiterhin ein paar magische Bräuche zu San Juan. In dieser Nacht gehen z.B. dem Meer überlassene, auf Papierstreifen gekritzelte Wünsche in Erfüllung, wenn sie von den Wellen hinaus getragen werden sollte das Papierchen allerdings zurückkommen, heißt es: Pech gehabt....

Allgemein

Die wichtigsten Urlaubsorte Mallorcas liegen in der Umgebung von Palma und an der Ostküste. Der wunderschöne gebirgige Norden ist die am wenigsten erschlossenste Region. Die Landstraße erreicht den äußersten Norden Mallorcas nur an wenigen Stellen und führt bis zum Cap de Formentor. Berühmt ist die Serpentinenstraße nach Sa Colobra an der Nordwestküste. Das Binnenland der Baleareninsel ist bekannt für seine Mandelbäume. Auch die Variante eines Stadturlaubs in und um Palma wird immer beliebter.

Der Norden

Einen Ausflug wert ist die Halbinsel Formentor, die die Besucher mit schroffen Felsen, die steil ins Meer abfallen, anlockt. Vom nördlichsten Punkt, dem Cap de Formentor mit dem Aussichtspunkt Mirador des Colomer, genießt man einen wunderbaren Blick über das Meer und Mallorcas Küste. Ebenso bekannt ist die Bucht Sa Calobra. Es gibt für Mallorca-Urlauber drei Möglichkeiten, sie zu erleben: man fährt auf der 15 km langen Serpentinenstraße, auf der man fast 900m Höhenunterschied bewältigt, man genießt die Ansicht vom Boot aus oder man wandert durch Mallorcas größte Schlucht, den Torrent de Pareis, der sich bei Regen in einen reißenden Sturzbach verwandelt. Im Jahre 123 v.Chr. wurde Alcudia, die älteste Stadt Mallorcas, als römische Siedlung gegründet. überall finden sich Spuren der Vergangenheit wie die römischen Ruinen des Amphitheaters, die Stadttore aus dem Mittelalter und die Kirche Sant Jaume mit gotischen und barocken Bauelementen. Der nahe gelegene Parc Natural de l'Albufera bietet Naturfreunden auf Mallorca ausgezeichnete Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren und zur Vogelbeobachtung. Pollenya besticht durch sein lebendiges Treiben in den Restaurants und Kneipen rund um die Playa. Aber auch touristisch hat die Stadt im Norden Mallorcas einiges zu bieten. Der Aufstieg zur Kapelle auf dem Kalvarienberg lohnt sich, denn von dort hat man eine herrliche Sicht auf die Stadt mit ihren Obstgärten und auf die schöne Bucht von Pollenya. Ebenfalls sehenswert ist der Klosterberg Santa Maria mit der Ermita de Nostra Senyora de Puig.

Der Nordwesten

Ein bis 20 Kilometer breiter Gebirgszug, die Serra de Tramuntana mit Gipfeln bis über 1.400 m Höhe, prägt die Westküste. Die Serra zieht sich entlang der zerklüfteten Steilküste von der Insel Dragonera vor Sant Elm bis zum Cap Formentor und bedeckt gut ein Viertel der Inselfläche. Gebirgsdörfer wie Deiá, Valldemossa oder Sóller gehören zu den malerischsten Orten, die Sie auf der Insel finden können. Von Palma aus sehr leicht erreichbar ist Valldemossa mit dem ehemaligen Kartäuserkloster, das durch den winterlichen Besuch des Komponisten Frédéric Chopin und seiner Geliebten George Sand bekannt wurde, wegen seiner schönen Lage am Fuß des Teix und wegen der kleinen Häuser mit Steinterrassen und blühenden Gärten einen Ausflug wert. Umgeben von den mächtigen Bergen der Serra Tramuntana ist die Fahrt in das Tal von Soller über die Gebirgsstraße, die sich über zahlreiche Serpentinen erstreckt, ein einmaliges Erlebnis. Wer sich die kurvenreiche Strecke sparen will, kann den Weg über den mautpflichtigen Straßentunnel nach Soller wählen. Mallorcas Bilderbuch-Städtchen Soller selbst bewahrte sich seinen arabischen Grundriss mit den schmalen Gassen. Auch die zahlreichen Jugendstilgebäude wie z.B. der schöne Bahnhof sind sehenswert. Unweit von Soller befinden sich die beiden Bergdörfer Fornalutx und Biniaraix, die man sich nicht entgehen lassen sollte sie gelten als die schönsten Dörfer auf Mallorca. Auch das idyllische Künstlerdorf Deiá, mit Häusern fast komplett in Sandstein gehalten und einer schönen Badebucht ist einen Abstecher wert.

Der Nordosten

Der Nordosten von Mallorca wird auch Llevant genannt und zählt die Gemeinden Artá, Capdepera, Canyamel und Cala Ratjada. Aus touristischer Sicht hat er sich einen besonders guten Ruf bei Familien und jungen Leuten erworben, denn diesen wird hier viel zu einem angemessenen Preisleistungsverhältnis geboten. Landschaftlich ist die Gegend sehr harmonisch, größtenteils flach, aber sanft hügelig an der Küste. Das Wasser an den Stränden ist glasklar.

Der Osten

Die Ostküste ist zwar überwiegend felsig, dennoch findet man in ländlicher Umgebung eine Vielzahl von idyllischen kleinen Buchten mit Sandstränden und daher gehört dieser Küstenstrich zu den beliebten und empfehlenswerten Urlaubsgegenden. Traumhaft: das riesige Naturschutzgebiet Mondragó und seine Buchten. Die beliebte Cala Figuera zwischen der Cala Llombarts und dem Cap des Moro, ist bekannt für ihre vielen Sportmöglichkeiten, die vom Baden über Surfen bis Tauchen reichen. Die sogenannten "Drachenhöhlen" (Coves del Drac) unweit von Porto Cristo sind ein zwei Kilometer langes Tropfsteinhöhlensystem mit sechs unterirdischen Seen, in dem Wanderungen und Klassikkonzerte veranstaltet werden. Einer mallorquinischen Sage nach soll hier ein Drache hausen, der einen Schatz bewacht. Die sehenswerte Altstadt des malerischen Fischerörtchens Portocolom liegt in einer schönen Bucht. Hier lässt sich noch die traditionelle Atmosphäre Mallorcas abseits des Massentourismus erleben.

Der Süden und Südosten

Die Küsten- und Gebirgsregionen und die unberührten Flachlandgebiete im Südosten sind nur relativ dünn besiedelt. Dörfer wie Santanyi, Campos oder Felanitx sind pittoreske, mediterrane Orte, Colonia de Sant Jordi -direkt an der Küste- ist einer der beliebtesten und familienfreundlichsten. In dieser Region befindet sich Ses Salines - ein Salzabbaugebiet von ökologischer Bedeutung, denn das Naturschutzgebiet bietet Lebensraum für viele Vogelarten. Aber auch für Strandurlauber ist das Gebiet mit den schönen Sandstränden von Es Trenc, auch Mallorcas Karibik genannt, besonders attraktiv. Der diesem Küstenstreifen vorgelagerte Nationalpark Archipiélago de Cabrera mit den beiden Hauptinseln Cabrera und Sa Conillera ist weit über Mallorca hinaus bekannt für seine Fauna, die einheimische Vogelarten, aber auch Zugvögel einschließt und gehört - weil geschützt - zu den fischreichsten Tauchgründen des Mittelmeeres.

Der Südwesten

Der sanft gebirgige Südwesten gehört zu den beliebtesten Regionen der Sonnensucher auf Mallorca. Bei hohen Ansprüchen sollten Sie sich hier niederlassen: Die Region um das Dorf Andratx ist z.B. mit dem Hafenstädtchen Port d'Andratx und dem benachbarten Camp de Mar eine bei Prominenten sehr beliebte Gegend und ein beliebter Anlaufpunkt für Segler und Golfspieler. Luxus steht hier im Vordergrund, die Nähe zum Flughafen und zur attraktiven Hauptstadt Palma sind weitere Vorteile. Beschaulicher und familiärer geht es im örtchen Sant Elm zu. Hier sind Sie im südwestlichsten Zipfel der Insel und blicken direkt hinüber zur vorgelagerten "Dracheninsel" Sa Dragonera. In dieser Küstenregion lassen sich wunderbare Wanderungen unternehmen.

Das Binnenland

Mallorcas Berg Randa mit seinen drei berühmten Klöstern bietet einen herrlichen Blick über die Insellandschaft Mallorcas. Der Aufstieg oder die Fahrt auf den 542m hohen mallorquinischen Tafelberg lohnt sich besonders zur Zeit der Obstblüte, wenn die umliegenden Plantagen in den schönsten Farben erleuchten. Sehenswert ist das industrielle Manacor, die zweitgrößte Stadt Mallorcas, nicht gerade, dafür aber ist Manacor für die Herstellung künstlicher Perlen bekannt. Die Produktionsstätten bieten Führungen an. Auch die Möbelindustrie Mallorcas hat hier ihren Hauptsitz und besonders häufig erscheint Manacor in der internationalen Presse derzeit als Heimatstadt der mallorquinischen Tennisstars Carlos Moya und Rafael Nadal. Bekannt geworden ist Mallorcas kleine Landstadt Petra als Geburtsort des Franziskanermönches Junapero Serra, der im amerikanischen Kalifornien Missionen errichtete und als Gründer der Stadt San Franciscos gilt. So erinnert man sich des Ordensbruders von Mallorca auch heute noch in den USA, indem seine Büste das Kapitol in Washington ziert und Geldspenden das hiesige Museum unterstützen. Nahe Petra befindet sich Mallorcas bedeutender Wallfahrtsort Ermita de Nostra Senyora de Bonany - ein Kloster, das als Dank für den Regen nach einer langen Dürreperiode errichtet wurde. Ein Muss für jeden Mallorca-Besucher: Der beliebte Markt des Landstädtchens Sineu gilt als Anziehungspunkt für Einheimische und Touristen gleichermaßen. Jeden Mittwoch werden hier Nutzvieh, Obst und Gemüse, Textilien, Souvenirs und Keramik angeboten.