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Gran Canaria

Die Große, die Schöne, die Stolze der Kanaren - das ist Gran Canaria. Mit drei Klimazonen ausgestattet, wird diese spanische Insel im Atlantik auch als "Miniaturkontinent" gepriesen und ist zudem mit 365 Sonnentagen im Jahr ein sicheres Badeziel.

Der Miniaturkontinent im praktischen Inselformat

Gran Canaria gilt als die landschaftlich vielseitigste der Kanaren und vereint dadurch viele Aspekte ihrer Nachbarinseln: Im Süden herrscht afrikanisches Wüstenklima vor. Mit den berühmten Dünen von Maspalomas haben die Strände hier eine Ausdehnung und Qualität wie auf der Nachbarinsel Fuerteventura und locken entsprechend Badelustige und Strandspaziergänger und Wassersportler an.

Inselzentrum

Das Inselzentrum wird von kontinentalem Klima beeinflusst. Hier finden sich die für Gran Canaria typische Felsformationen, tiefe Schluchten, riesige Stauseen und einsame Bergdörfer. Der Norden hingegen mit seinen ausgedehnten Wäldern und wunderschönen bunten Wiesen ist wie ein gigantischer Naturpark. In der subtropischen Zone Gran Canarias wachsen nicht nur Bananen, Erdbeeren und Maracujas, sondern auch tropische Avocados, Papayas, Zitronen und Kaffee. Bei Tafira Alta lockt ein botanischer Garten mit über 500 Pflanzenarten

Der Norden der Insel

Im Norden Gran Canarias liegt auch die Inselhauptstadt: Las Palmas de Gran Canaria mit dem schönen Altstadt-Viertel Barrio de la Vegueta. Die Gebäude zeigen Einflüsse der spanischen Kolonialarchitektur. Hier steht auch das Casa de Colón, das Christoph Kolumbus würdigt. Ein weiteres schönes Ausflugsziel ist Arucas - vor allem weil hier Zuckerrohr angebaut und der für die Kanaren bekannte Arehucas-Rum produziert wird. Als Grundlage für abendliche Longdrinks mit Arehucas sollten sie die berühmteste Spezialität der kanarischen Küche testen: "Papas arrugadas", in Salzlake "geschrumpelt" gekochte Kartoffeln, die mit verschiedenen schmackhaften Soßen, den "Mojos" serviert werden.