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Das richtige Gespür für Schnee

Top-Gebiete

Die Auswahl der Skigebiete ist groß. Wichtig ist natürlich das richtige 'Gespür für Schnee' zu haben, d.h. bei der Wahl des Ortes besonders auf die eigene Reisezeit im Zusammenhang mit der Schneesicherheit (Höhenlage) zu achten. Die favorisierten Ziele in Deutschland selbst sind weiterhin der Bayerische Wald mit z.B. Bayerisch Eisenstein und Sankt Englmar oder Skigebiete in den Alpen, wie Brauneck Lenggries, Alpspitz / Garmisch-Partenkirchen oder die Winklmoos-Alm. Eine besondere Liebe hegen die deutschen Skiurlauber weiterhin für den Nachbarn Österreich. Neben den schon legendären Klassikern St. Johann und Kitzbühl peilen auch in diesem Jahr wieder viele Skifans die Pisten der Skiwelt Wilder Kaiser - Brixental mit 9 Wintersportorten, mehr als 90 Liftanlagen und um die 250 Pistenkilometern an. Wintertouristen in der Schweiz treffen ihre Wahl in diesem Jahr bevorzugt für die sogenannte Alpenarena mit den Top-Orten Flims, Laax und Falera. Vor allem das junge Publikum der Snowboarder und Freerider liebt dieses Gebiet zwischen Vorab-Gletscher und Vorderrhein-Tal. Wer gerne noch ein wenig weiter in südliche Skigebiete vordringt, wird sicher gerne Italiens Topgebiete in den Dolomiten und in Südtirol buchen. Hier empfehlen wir z.B. Vals, das Seiser Tal oder das Ortlergebiet-Sulden und -Trafoi im Trentino oder auch in der Lombardei das Dorf Livigno das auf 1800m Höhe in einem 12km langen, schmalen Tal in spektakulärer Winterlandschaft liegt und beste Schneeverhältnisse zu bieten pflegt.

Reiseplanung

Nach der Wahl für das Skigebiet bleibt die Frage nach der Buchungsart, bzw. der Detailplanung für die Reise in den Schnee. Wer sich nicht gerne mit Einzelheiten aufhält, sucht sich idealerweise ein Veranstalterpaket aus. Hier kommen dann Anreise und Hotel, einschließlich Skipass, und Skikurs plus Leihski, wenn nötig, aus einer Hand. Sie müssen einfach nur noch in den Urlaub starten. Meist sind die Pauschalangebote auch preislich von Vorteil. Wer eher Individualist und Reiseplaner von ganzen Herzen ist, sollte sich bei der Wahl des Hotels und der Planung für die Anreise über einige wichtige Punkte klar werden. Beim Hotel ist z.B. wichtig, wie der Urlaub gestaltet werden soll. Wenn Ihnen 'nur' die Pisten am Herzen liegen, kann es sicher eine einfachere Unterkunft - aber bitte in Pistennähe- sein. Sollten Sie aber Rahmenprogramm mit z.B. auch anderen sportlichen Tätigkeiten suchen, dann wäre ein Sporthotel gut. Mehr und mehr Schnee-Fans finden sich auch in Wintersportorten ein, die mit dem Skifahrn selbst eigentlich nichts am Hut haben, sondern der Schneelandschaft und der Gemütlichkeit wegen kommen. Sollten Sie dazu gehören - wäre Ihnen bestimmt ein Wellness-Hotel recht. Familien mit Kindern schließlich können vielerlei Vorteile in Familienhotels genießen. Hier werden besondere Preisvorteile geboten und es sind auch gleich die Kinder-Skischulen angeschlossen. Für die Anreise gilt: Prüfen Sie auch hier die Alternativen. Der PKW bringt neben Stress oftmals auch noch zunächst nicht eingeplante Zusatzkosten, denn nicht jeder ist automatisch mit Winterreifen, Schneeketten und Dachgepäckträger ausgestattet. Oftmals kommen sogar noch Parkgebühren am Urlaubsort dazu. Wer eine Busreise bucht, ist vielleicht länger unterwegs, kann aber mit dem Einsteigen bereits entspannen. Für eine Bahnreise spricht natürlich noch der zusätzliche Aspekt der Unabhängigkeit von Eis, Schnee und Stau auf den Straßen. Mit jedem Jahr setzt sich auch der Weg der Flugreise ein wenig weiter durch. Aber hier ist dann doch die Nähe des gewählten Wintersportortes zu einem Flughafen entscheidend. Beim Preisvergleich zwischen Bus, Bahn und Flieger sollte bedacht werden, dass die anfallenden Gebühren für zusätzliches Sperrgepäck grundsätzlich nicht im Flugpreis enthalten sind.

Endlich im Schnee

Sind Sie dann endlich am Wintersportort der Wahl angekommen, bleibt eigentlich nur noch die Frage, wie Sie nach individuellen Wünschen das 'weiße Paradies' erleben wollen. Ob beim Skikurs der klassischen Art, beim Langlauf oder Snowboarden oder einfach bei ausgedehnten Spaziergängen mit lustiger Einkehr zum heißen Jagertee, Glühwein oder zum warm-weichen Lumumba. Für alle, die schon alles ausprobiert haben: Echter Trend ist in dieser Saison übrigens das Nordic Skiing, das man sich als Inline-Skating auf kurzen Ski vorstellen kann. Wenn der allerschlimmste Fall eintreten, d.h. der Schnee ausbleiben sollte, bleibt noch das Nordic Blading: klassisches Inline-Skating mit Stöcken, dass in ansteigendem Gelände zu einer echten Herausforderung werden kann.